Heute wird es kontrovers. Heute wird es ehrlich. Ich beantworte die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird: „Jonas, was kostet dein Retreat wirklich – und ist es das wert?"
Aber lass mich von vorne anfangen. Mit dem Poncho.
Der weiße Poncho aus Cusco
Ja, ich trage ihn wieder. Den weißen Poncho aus Cusco. Handgewebt aus Lamafell, gekauft direkt bei den Ureinwohnern auf einem kleinen Bauernhof, wo die Lamas noch auf der Wiese grasen.
Und ja, ich trage ihn auch hier in Deutschland. Trotz der Blicke. Trotz der Fragen: „Ist das nicht zu warm im Sommer? Zu kalt im Winter?"
Nein. Dieser Poncho schützt vor allem. Vor Hitze. Vor Kälte. Vor Regen. Und – wenn man den Natives glaubt – vor bösen Geistern.
Für mich ist er mehr als Stoff. Er ist ein Symbol für alles, was ich in Peru erlebt und verstanden habe.
Christentum + Schamanismus –
kein Widerspruch
Das ist eine schwierige Frage. Weil die Antwort nicht einfach ist.
Ich bin nicht klassisch getauft. Aber ich bin sehr christlich erzogen worden. Ich glaube an Jesus Christus. An Gott. An den Allmächtigen. Gleichzeitig glaube ich an Reinkarnation, Karma, Energiearbeit, schamanische Rituale und die Kraft von Pflanzenmedizin.
In den letzten Jahren habe ich mich intensiv mit der Bibel beschäftigt. Verschiedene Versionen. Heilige Schriften. Meine Lieblings-Bibel: die Genfer Bibel von 1599.
Rapé –
das schamanische Werkzeug
Jetzt wird es kontrovers. Ich nutze Rapé fast täglich. Und ich erkläre dir genau, was das ist – und was es nicht ist.
Wann ich es nutze: Wenn ich merke, dass ich gestresst bin, Gedankennebel habe, mich im Kreis drehe oder blockiert fühle. Es ist kein Genussmittel. Es ist ein spirituelles Werkzeug – genauso wie Atemübungen oder Meditation ein Werkzeug sind.
Vorbereitung: Literweise Zitronengras-Tee trinken – bis der Magen so voll war, dass das Übergeben kam. Warum? Um den Magen vollständig zu reinigen, bevor die Zeremonie beginnt.
Rapé war für diejenigen gedacht, die beim Reinigen Schwierigkeiten hatten. Der Schamane pustete ihnen den Tabak in die Nase. Es half. Sofort.
Danach: Die eigentliche Zeremonie. Stundenlang tiefe Trance, Visionen, Heilung. Es war das erste Mal für mich. Und es hat mein Leben verändert.
Warum Retreats so kraftvoll sind –
die 5 Faktoren
Tausende Kilometer weg vom Alltag. Kein Stress, keine Ablenkung, kein Social Media.
Zeit, Gedanken zu Ende zu denken. Zu reflektieren, zu meditieren, zu heilen.
Peru, Ägypten, Costa Rica: energetische Knotenpunkte. Meditation wirkt messbar tiefer.
Kleine Gruppe (10–15). Gleichgesinnte mit ähnlichen Themen. Du bist nicht allein.
Hot Seats, Workshops, Kundalini, Breathwork, Hypnose. Alles zusammen = Wendepunkt.
Hot Seats –
die kraftvollste Übung
3 Minuten Zeit. Beschreibe deine Situation – so kurz und prägnant wie möglich.
Reihum: jeder 60–90 Sekunden. Bestes Wissen, persönliche Lebenserfahrung.
Manchmal sagt jemand exakt das, was du brauchst. Nicht ich – sondern jemand in der Gruppe.
Was hast du mitgenommen? Welcher Schritt ist jetzt dein nächster?
Was ein Retreat wirklich kostet –
und warum das fair ist
- Abholung am Flughafen, alle Transfers
- Unterkunft: Hotels + Dahabiya (Nil-Schiff)
- Alle Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abend
- Alle Workshops, Kundalini, Hypnose-Sessions
- Eintritte: Tempel, Pyramiden
- Exklusiver Geheimkammer-Zugang (nachts)
- Persönliche Betreuung durch Jonas + Team
- Alles inklusive wie Ägypten
- Doppelte Programmdauer
- Tiefere individuelle Arbeit möglich
- Optionale Pflanzenmedizin (nur Costa Rica, legal)
- Kleinere Gruppe (max. 10 Personen)
- Hin- und Rückflug (du buchst selbst)
- Persönliche Ausgaben auf lokalen Märkten
- Optionaler Alkohol
7 Tage, All-Inclusive. Aber: keine Workshops, keine Transformation, kein Geheimkammer-Zugang.
Exklusiver Pyramiden-Zugang, tägliche Sessions, persönliche Betreuung, 11–12 Elite-Gleichgesinnte.
Ich habe selbst an US-Masterminds für 60.000 $ pro Jahr teilgenommen. Ein Wochenende: 20.000 $.
Für wen ein Retreat Sinn macht –
und für wen nicht
Ehrliche Antwort: Nicht jeder braucht ein Retreat.
Du brauchst kein Retreat, wenn:
- Du nur Urlaub machen willst (buch eine Pauschalreise)
- Du nicht bereit bist, wirklich an dir zu arbeiten
- Du nur schnelle Lösungen ohne Eigenverantwortung suchst
Du brauchst ein Retreat, wenn:
- Du merkst, dass du festsitzt – beruflich, in der Liebe, im Leben
- Du das Gefühl hast, nicht mehr ganz du selbst zu sein
- Du immer wieder dieselben Muster wiederholst
- Du Blockaden hast, die du alleine nicht lösen kannst
- Du eine Woche suchst, in der du wirklich abschalten und ankommen kannst
„80% der Menschen sind unglücklich in ihrem Job. 70% machen nur noch Dienst nach Vorschrift. Das Feuer fehlt – und das spiegelt sich wider: in der Beziehung, in der Gesundheit, im Leben. Ein Retreat ist keine Lösung für alles. Aber es ist ein Wendepunkt."
Der Retreat-Selbsttest –
ist es das Richtige für dich?
Finde heraus, ob ein Retreat
zu dir passt
Das ist kein Verkaufsgespräch. Das ist ein Kennenlernen. Wir schauen: Passt das zwischen uns? Passt dein Thema zu unserem Retreat? Bist du bereit für echte Transformation?